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Anmeldung geöffnet! Fachtag am 21.11.2022: Von München bis Halle. Antisemitische Gewalt

Aktualisiert: 3. Nov. 2022



Die Anmeldung ist eröffnet: »Von München bis Halle: Antisemitische Gewalt als Herausforderung für Polizei, Justiz und Zivilgesellschaft« am 21. November 2022 von 09:00 bis 16:30 in den Räumlichkeiten der Jüdischen Gemeinde Düsseldorf


Jüngste Attacken auf Jüdinnen*Juden auf der Straße, zahlreiche Angriffe auf Synagogen und jüdische Friedhöfe, markante Terrorakte wie jener auf die israelischen Sportler*innen bei den Olympischen Spielen in München 1972, der Mord an Shlomo Lewin und Frida Poeschke in Erlangen 1980 oder der Anschlag auf die Jüdische Gemeinde zu Halle an Jom Kippur 2019 zeigen eine lange Kontinuität antisemitischer Anschläge und Gewalt in der deutschen Geschichte. Die bundesdeutsche Justiz und die Strafverfolgungsbehörden haben dabei immer wieder Schwierigkeiten, einen angemessenen Umgang mit antisemitischen Taten zu finden. Gleichermaßen hinkt eine ernsthafte wie nachhaltige polizeiliche und juristische Aufarbeitung hinterher, die potenzielle Täter*innen abzuschrecken vermag.


Die durch SABRA organisierte Fachtagung widmet sich daher der Frage, welche Herausforderungen im Bereich von Polizei und Justiz bei der Bekämpfung von Antisemitismus bestehen und welche Lösungsansätze aufgezeigt werden können. Auch die Rolle zivilgesellschaftlicher Akteur*innen als Ergänzung und Korrektiv soll in diesem Zusammenhang diskutiert werden. Neben einem einführenden thematischen Fachvortrag durch Dr. Lars Rensmann sollen eine Podiumsdiskussion mit Vertreter*innen aus Justiz, Polizei, Politik und Wissenschaft sowie mehrere Arbeitsgruppen einen qualifizierten Austausch zu bestehenden Handlungsmöglichkeiten und Best-Practice-Beispielen ermöglichen.


Nach einem einführenden thematischen Fachvortrag durch Dr. Lars Rensmann soll eine Podiumsdiskussion mit Vertreter*innen aus Justiz, Polizei, Politik und Wissenschaft sowie im Anschluss daran mehrere Arbeitsgruppen einen qualifizierten Austausch zu bestehenden Handlungsmöglichkeiten und Best-Practice-Beispielen ermöglichen.


Der Fachtag findet voraussichtlich in Präsenz von 09:00 bis 16:30 Uhr im Leo-Baeck-Saal der Jüdischen Gemeinde Düsseldorf statt. Eine Anmeldung über den folgenden Link ist bis zum 16. November 2022 erforderlich. Bitte beachten Sie, dass sie zum Einlass durch die Sicherheitskontrollen einen gültigen Lichtbildausweis vorlegen müssen. Zur Anmeldung: https://forms.office.com/r/U4QM2Ucn48


Vorläufiges Programm:


09:00 Uhr Ankommen mit Kaffee


09:45 Uhr Eröffnung und Grußworte Bert Römgens, Verwaltungsdirektor der Jüdischen Gemeinde Düsseldorf

Aslı Sevindim, Abteilungsleiterin des MKJFGFI (angefragt) Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, Antisemitismusbeauftragte des Landes NRW (angefragt)


10:15 – 11:30 Uhr Das antisemitische Syndrom: Judenfeindschaft als Herausforderung für Strafverfolgungsbehörden und Zivilgesellschaft Prof. Dr. Lars Rensmann ist Lehrstuhlinhaber für Politikwissenschaft mit Schwerpunkt Vergleichende Regierungslehre an der Universität Passau.


11:30 - 11:45 Uhr Pause


11:45 – 13:15 Uhr Was tun? Gegenstrategien und Best-Practice-Beispiele für einen wirkungsvollen Umgang mit antisemitischen Straftaten

Verena Schäffer, Mitglied des Landtags NRW

Dr. Marc Grimm, Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Universität Bielefeld

Sigmount Königsberg, Antisemitismusbeauftragter der Jüdischen Gemeinde Berlin

N.N.

Moderation: Sebastian Mohr (SABRA)


13:15 – 14:00 Uhr Mittagspause


14:00 – 16:00 Uhr Austauschräume

Austauschraum I: „Perspektiven für eine antisemitismuskritische Zusammenarbeit von Justiz, Polizei und Zivilgesellschaft“


Kolja Seibert, SABRA

Micha Neumann, ADIRA - Antidiskriminierungsberatung und Intervention bei Antisemitismus und Rassismus


Austauschraum II: „Antisemitismus als Herausforderung für die polizeiliche Praxis und Bildung“

Dr. Sarah Jadwiga Jahn, Teilprojektleiterin im BMBF-Verbundprojekt EMPATHIA³ an der Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung NRW Jana-Andrea Frommer, Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Teilprojekt des BMBF-Verbundprojekts EMPATHIA³ an der Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung NRW


Austauschraum III: „Die Erfassung antisemitischer Vorfälle und ihre Relevanz für die Strafverfolgung“

Jörg Rensmann, Leiter RIAS NRW

Daniel Vymyslicky, Mitarbeiter RIAS NRW


16:10 – 16:30 Uhr Tagungszusammenfassung

Clemens Hötzel, SABRA


Durch den Fachtag führen Sophie Brüss und Marina Friemelt.

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