8x2 Jüdische Perspektiven -

Ein Filmprojekt von SABRA

SABRA (Servicestelle für Antidiskriminierungsarbeit, Beratung bei Rassismus und Antisemitismus) hat für ihren virtuellen Methodenkoffer gegen Antisemitismus, MALMAD, eine Reihe von acht Kurzfilmen mit insgesamt 16 Jüdinnen und Juden aus Nordrhein-Westfalen zur Nutzung in der Bildungsarbeit produziert. Der Film „8x2 Jüdische Perspektiven“ richtet sich an ein breites Publikum und zeigt die Quintessenz dieser acht Episoden. Das Projekt sticht mit seinen dialogisch aufgebauten Gesprächen und seinem pädagogisch ausgearbeiteten Konzept aus vielen anderen Projekten hervor. Anstelle von Porträts oder Interviews zeigen acht Episoden Begegnungen von jeweils zwei unbekannten jüdischen Menschen. Die sechzehn Protagonist*innen sind genauso vielfältig wie das jüdische Leben selbst, sie haben unterschiedliche religiöse Auffassungen, sie sind jung oder alt, orthodox oder liberal, jüdisch geboren oder konvertiert.
Die Themen der Episoden reichen von Musik über Soziale Netzwerke hin zu Heimatbegriffen, jüdischen Identitäten und religiösen Auffassungen: Kann ein Kantor auch Fußball spielen? Warum konvertiert jemand zum Judentum? Ist Israel immer erste Wahl, wenn es um Auswanderung geht? Warum ist eine Rabbinerin auch Professorin geworden? Wie aufgehoben fühlt sich ein schwuler Mann in der jüdischen Gemeinschaft?

„Ihre unterschiedlichen Perspektiven zeichnen ein zeitgenössisches buntes Mosaikbild von Jüdinnen und Juden in NRW. Die dialogisch geführten Begegnungen unterstreichen die jüdische Vielfalt und verdeutlichen, dass es trotz unterschiedlicher Ansichten und Antworten auf viele Fragen, etwas gibt, was uns alle verbinden kann.“, so die Projektleiterin Rina Rosenberg.