Antisemitismus hat viele Gesichter: Verschwörungserzählungen, Relativierung der Shoah, Schulhofbeleidigungen oder Verherrlichung von Gewalt gegen den Staat Israel. Als Pädagog*innen wollen wir junge Menschen darin unterstützen, den Weg zu einer offenen und demokratischen Gesellschaft zu finden. Jedoch steht der pädagogische Umgang mit Antisemitismus nach dem Terrorangriff der Hamas vor neuen, schwierigen Anforderungen.
Der dreitägige Bildungsurlaub findet in Kooperation mit dem DGB Bildungswerk statt. In der Veranstaltung werden wir mit Ihnen Leitlinien für einen angemessenen Umgang mit antisemitischen Vorfällen im Bildungs- und Schulkontext entwickeln. Dabei arbeiten wir intensiv an Erfahrungen aus Ihrem Berufsalltag und an Fällen aus der Beratungspraxis von SABRA. Außerdem setzen Sie sich mit Antisemitismus und seinen Erscheinungsformen in Theorie und Praxis, in Vergangenheit und Gegenwart auseinander. Sie nehmen die Perspektive der Betroffenen in den Blick und reflektieren Antisemitismus als gesamtsystemisches Phänomen. Ein weiterer Fokus liegt auf der vielfältigen Lebenswirklichkeit von Jüdinnen und Juden heute. Ein unmittelbarer Bezug hierzu schafft schon der Tagungsort in der Jüdischen Gemeinde Düsseldorf. Das Thema wird durch Film, Theater und einen Besuch der Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf auf vielfältige Weise erschlossen.
Start: 18.8. um 8:30 Uhr
Ende: 20.8. um 15:00 Uhr
Hier gibt es alle Infos rund um Teilnahmebeitrag und Anerkennung des Bildungsurlaubs in Ihrem Bundesland.
Ansprechpartner:
Jürko Ufert
Referent für antisemitismuskritische Bildungsarbeit im Schulwesen. Er ist zuständig für den Austausch mit und die Sensibilisierung/Qualifizierung von Multiplikator*innen und Kooperationspartner*innen.

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