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	<title>Uncategorized Archive &#8226; Sabra</title>
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	<description>Servicestelle für Antidiskriminierungsarbeit, Beratung bei Rassismus und Antisemitismus</description>
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		<title>Escape Room im Podcast &#8222;Aus der jüdischen Welt&#8220;</title>
		<link>https://www.sabra-jgd.de/aktuelles/escape-room-im-podcast-aus-der-juedischen-welt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Navina Verheyen]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Jun 2026 10:20:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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<p>Letzten Freitag veröffentlichte der Podcast &#8222;Aus der jüdischen Welt&#8220; des Deutschlandfunks Kultur einen Beitrag zum Escape Room Tikkun in Ratingen. Marina Onneken hat nicht nur das Spiel, sondern auch die…</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Den Artikel <a href="https://www.sabra-jgd.de/aktuelles/escape-room-im-podcast-aus-der-juedischen-welt/">Escape Room im Podcast &#8222;Aus der jüdischen Welt&#8220;</a> am besten in ganzer Schönheit direkt auf unserer Website lesen. :)</p>

<p class="wp-block-paragraph">Letzten Freitag veröffentlichte der Podcast &#8222;Aus der jüdischen Welt&#8220; des Deutschlandfunks Kultur einen Beitrag zum Escape Room Tikkun in Ratingen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Marina Onneken hat nicht nur das Spiel, sondern auch die Regie und die Nachbesprechung begleitet. Das Ergebnis ist ein spannender Zusammenschnitt von Einblicken in das Spiel und in die Reaktionen der Spieler*innen beim Rätsellösen. Zur Geschichte des Escape Rooms wurde Kreativkoordinatorin Rina Rosenberg interviewt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Den Podcast gibt es hier zum reinhören:</p>



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<div class="wp-block-button"><a class="wp-block-button__link wp-element-button" href="https://www.deutschlandfunkkultur.de/fixing-a-boat-escape-game-gegen-antisemitismus-100.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Hier anhören</a></div>
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<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Statement gegen die Diffamierung von ZeBa-Leiter Andreas Stahl</title>
		<link>https://www.sabra-jgd.de/aktuelles/statement/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Navina Verheyen]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Jun 2026 08:31:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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<p>Gemeinsame Stellungnahme von RIAS NRW, ADIRA und SABRA  Mit Sorge blicken wir, die Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus Nordrhein-Westfalen (RIAS NRW), ADIRA (Antidiskriminierungsberatung und Intervention bei Antisemitismus und Rassismus) und SABRA…</p>
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<h2 class="wp-block-heading"><strong>Gemeinsame Stellungnahme von RIAS NRW, ADIRA und SABRA </strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Mit Sorge blicken wir, die Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus Nordrhein-Westfalen (RIAS NRW), ADIRA (Antidiskriminierungsberatung und Intervention bei Antisemitismus und Rassismus) und SABRA (Servicestelle für Antidiskriminierungsarbeit, Beratung bei Antisemitismus und Rassismus), auf aktuelle Geschehnisse an der Universität Bielefeld.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Anlässlich eines Vortrags von Andreas Stahl, dem Leiter der Zentralen Beratungsstelle zu Antisemitismus an Hochschulen in Nordrhein-Westfalen (ZeBa NRW), am 11. Juni 2026 wurde eine gezielte Aktion gegen seine Person initiiert. In Plakaten und Aufrufen zu einer Kundgebung werden eine&nbsp;Sprache und&nbsp;Form&nbsp;gewählt, die den wissenschaftlichen Diskurs verlassen und stattdessen auf persönliche Herabwürdigung und bewusste Einschüchterung setzt. Die gegen ihn erhobenen Vorwürfe stellen keine sachliche Auseinandersetzung mit seinen Positionen oder seiner Arbeit dar. Vielmehr wird versucht, ihn als Person durch unbegründete Anschuldigungen&nbsp;und Vorwürfe zu diskreditieren.&nbsp;Der&nbsp;Vorwurf&nbsp;der „Völkermordleugnung“ und die damit verbundene öffentliche Stigmatisierung überschreiten die Grenzen einer legitimen wissenschaftlichen und politischen Kontroverse um gewaltvolle Konflikte. Wer Personen auf diese Weise markiert, verfolgt nicht das Ziel eines offenen Austauschs von Argumenten, sondern bezweckt eine Verengung des Debattenraums.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als Fachstellen der Beratung im Bereich Antisemitismus, der Antisemitismusprävention und -dokumentation ist es unser Ziel,&nbsp;über Antisemitismus, seine Erscheinungsformen und Wirkungsweisen zu informieren und zu diskutieren. Wenn Personen, die zu Antisemitismus forschen, beraten oder Bildungsarbeit leisten, öffentlich diffamiert werden, verhindert dies eine sachliche Auseinandersetzung mit Antisemitismus und verengt den Raum für wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Austausch. Solche Entwicklungen haben zudem Auswirkungen auf Betroffene von Antisemitismus. Sie können dazu führen, dass sie und Zeug*innen von antisemitischen Vorfällen sich weniger sicher fühlen ihre Erfahrungen zu benennen,&nbsp;öffentlich&nbsp;über&nbsp;sie&nbsp;zu&nbsp;sprechen&nbsp;und Vorfälle zu melden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir erwarten von der Universität Bielefeld daher eine vernehmbare Positionierung gegen persönliche Diffamierungen und Einschüchterungsversuche im universitären Kontext. Hochschulen tragen Verantwortung für die Gewährleistung eines offenen Diskurses und für den Schutz der Meinungsfreiheit ihrer Angehörigen und Gäste. Dazu gehört auch, dort klare Grenzen zu ziehen, wo persönliche Herabwürdigung und öffentliche Stigmatisierung die sachliche Auseinandersetzung ersetzen.</p>
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		<title>&#8222;Beratung ohne Antisemitismus&#8220; &#8211; Broschüre veröffentlicht</title>
		<link>https://www.sabra-jgd.de/aktuelles/beratung-ohne-antisemitismus-broschuere-veroeffentlicht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Navina Verheyen]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Jun 2026 09:14:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.sabra-jgd.de/?p=1797</guid>

					<description><![CDATA[<p>Den Artikel <a href="https://www.sabra-jgd.de/aktuelles/beratung-ohne-antisemitismus-broschuere-veroeffentlicht/">&#8222;Beratung ohne Antisemitismus&#8220; &#8211; Broschüre veröffentlicht</a> am besten in ganzer Schönheit direkt auf unserer Website lesen. :)</p>
<p>Bei unserem SABRA-Fachtag am 28. April 2026 wurde die neue Broschüre von SABRA und ADIRA mit dem Titel „Beratung ohne Antisemitismus – Handreichung für eine antisemitismussensible Beratungspraxis“ veröffentlicht und vorgestellt.…</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.sabra-jgd.de/aktuelles/beratung-ohne-antisemitismus-broschuere-veroeffentlicht/">&#8222;Beratung ohne Antisemitismus&#8220; &#8211; Broschüre veröffentlicht</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.sabra-jgd.de">Sabra</a>.                                  <a href="https://www.sabra-jgd.de">Sabra - Servicestelle für Antidiskriminierungsarbeit, Beratung bei Rassismus und Antisemitismus</a></p>
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<p class="wp-block-paragraph">Bei unserem SABRA-Fachtag am 28. April 2026 wurde die neue Broschüre von SABRA und ADIRA mit dem Titel „Beratung ohne Antisemitismus – Handreichung für eine antisemitismussensible Beratungspraxis“ veröffentlicht und vorgestellt. Sie bietet Fachkräften der Sozialen Arbeit und anderen Beratungsstellen, die mit jüdischen Ratsuchenden in Kontakt stehen, eine fundierte Grundlage für eine professionelle und solidarische Beratung. Dabei werden Grundwissen zu jüdischem Leben in Deutschland, dessen Vielfalt sowie der zentralen Rolle Israels für jüdische Identität miteinander verbunden. Gleichzeitig thematisiert sie die verschiedenen Erscheinungsformen zeitgenössischen Antisemitismus und verdeutlicht deren spezifische Merkmale.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hintergrund der Publikation ist die Beobachtung, dass Antisemitismus und jüdische Lebensrealitäten in bestehenden Qualitätsstandards der Antidiskriminierungsberatung oft unberücksichtigt bleiben. Zwar lassen sich allgemeine Prinzipien der Antidiskriminierungsarbeit auch auf den Kontext Antisemitismus übertragen, doch fehlt es häufig an der notwendigen Sensibilität für jüdische Perspektiven und Erfahrungen. Die Broschüre zielt daher darauf ab, Fachkräfte für die Besonderheiten antisemitischer Diskriminierung zu sensibilisieren, ihre Handlungssicherheit zu stärken und sie darin zu befähigen, Antisemitismus als eigenständiges Phänomen zu erkennen.</p>



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<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="768" data-id="1800" src="https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2026/06/brochure-mockup-s6-7-1024x768.jpg" alt="Doppelseite einer Broschüre mit der Überschrift Wozu Beratung ohne Antisemitismus? und einem rosa-blau getönten Foto einer Kette mit Stern-Anhänger" class="wp-image-1800" srcset="https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2026/06/brochure-mockup-s6-7-1024x768.jpg 1024w, https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2026/06/brochure-mockup-s6-7-300x225.jpg 300w, https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2026/06/brochure-mockup-s6-7-768x576.jpg 768w, https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2026/06/brochure-mockup-s6-7-1536x1152.jpg 1536w, https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2026/06/brochure-mockup-s6-7-2048x1536.jpg 2048w, https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2026/06/brochure-mockup-s6-7-180x135.jpg 180w, https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2026/06/brochure-mockup-s6-7-360x270.jpg 360w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="768" data-id="1801" src="https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2026/06/brochure-mockup-s20-21-1024x768.jpg" alt="Aufgeschlagenes Buch mit Titel „Israel als Teil jüdischer Identität“ und Textseiten mit Fotos von israelischen Flaggen" class="wp-image-1801" srcset="https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2026/06/brochure-mockup-s20-21-1024x768.jpg 1024w, https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2026/06/brochure-mockup-s20-21-300x225.jpg 300w, https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2026/06/brochure-mockup-s20-21-768x576.jpg 768w, https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2026/06/brochure-mockup-s20-21-1536x1152.jpg 1536w, https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2026/06/brochure-mockup-s20-21-2048x1536.jpg 2048w, https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2026/06/brochure-mockup-s20-21-180x135.jpg 180w, https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2026/06/brochure-mockup-s20-21-360x270.jpg 360w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="768" data-id="1799" src="https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2026/06/brochure-mockup-s46-47-1024x768.jpg" alt="Aufgeschlagenes Magazin mit dem Titel Antisemitismus und Beratung und einer blau-rosa Fotografie in der Mitte" class="wp-image-1799" srcset="https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2026/06/brochure-mockup-s46-47-1024x768.jpg 1024w, https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2026/06/brochure-mockup-s46-47-300x225.jpg 300w, https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2026/06/brochure-mockup-s46-47-768x576.jpg 768w, https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2026/06/brochure-mockup-s46-47-1536x1152.jpg 1536w, https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2026/06/brochure-mockup-s46-47-2048x1536.jpg 2048w, https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2026/06/brochure-mockup-s46-47-180x135.jpg 180w, https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2026/06/brochure-mockup-s46-47-360x270.jpg 360w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
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<p class="wp-block-paragraph">Strukturell gliedert sich die Broschüre in elf Abschnitte: Nach einer inhaltlichen Einleitung schließen sich Kapitel zu jüdischem Leben in Deutschland, der Bedeutung Israels für jüdische Identität sowie über Begriffe und Erscheinungsformen von aktuellem Antisemitismus an. Praktische Hilfestellungen bieten die Abschnitte zu Beratungsansätzen, einem Ablaufplan bei antisemitischen Vorfällen und einer Checkliste für Beratungsstellen. Abgerundet wird die Broschüre durch weiterführende Materialien, Literatur und eine Übersicht über Fach- und Anlaufstellen in Deutschland und NRW.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hier geht es direkt zur Broschüre: </p>



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<div class="wp-block-button"><a class="wp-block-button__link wp-element-button" href="https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2026/04/Beratung_ohne_Antisemistismus_web.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">PDF Download</a></div>
</div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Broschüre soll noch dieses Jahr gedruckt und an interessierte Beratungsinstitutionen verteilt werden. Bei Interesse an der Broschüre oder weiteren Informationen kann man sich an <a href="&#x6d;&#97;&#105;l&#x74;&#x6f;&#58;s&#x61;&#x62;&#114;a&#x2e;&#x62;&#101;r&#x61;&#x74;&#117;n&#x67;&#x40;&#106;g&#x64;&#x75;&#115;&#46;d&#x65;">&#115;a&#x62;r&#x61;&#46;&#x62;&#101;&#x72;&#97;&#x74;&#117;n&#x67;&#64;&#x6a;g&#x64;&#117;&#x73;&#46;&#x64;&#101;</a> wenden.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.sabra-jgd.de/aktuelles/beratung-ohne-antisemitismus-broschuere-veroeffentlicht/">&#8222;Beratung ohne Antisemitismus&#8220; &#8211; Broschüre veröffentlicht</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.sabra-jgd.de">Sabra</a>.                                  <a href="https://www.sabra-jgd.de">Sabra - Servicestelle für Antidiskriminierungsarbeit, Beratung bei Rassismus und Antisemitismus</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Zwischen Haltung und Handlung</title>
		<link>https://www.sabra-jgd.de/aktuelles/zwischen-haltung-und-handlung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Navina Verheyen]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 May 2026 09:17:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.sabra-jgd.de/?p=1767</guid>

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<p>Fachtag zu Beratung und Empowerment im Kontext Antisemitismus Wie können wir Berater*innen in ihrer Haltung gegen Antisemitismus stärken, für jüdische Lebensrealitäten sensibilisieren und Betroffene empowern? Welche Möglichkeiten haben Berater*innen, sich…</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.sabra-jgd.de/aktuelles/zwischen-haltung-und-handlung/">Zwischen Haltung und Handlung</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.sabra-jgd.de">Sabra</a>.                                  <a href="https://www.sabra-jgd.de">Sabra - Servicestelle für Antidiskriminierungsarbeit, Beratung bei Rassismus und Antisemitismus</a></p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Den Artikel <a href="https://www.sabra-jgd.de/aktuelles/zwischen-haltung-und-handlung/">Zwischen Haltung und Handlung</a> am besten in ganzer Schönheit direkt auf unserer Website lesen. :)</p>

<h2 class="wp-block-heading">Fachtag zu Beratung und Empowerment im Kontext Antisemitismus</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wie können wir Berater*innen in ihrer Haltung gegen Antisemitismus stärken, für jüdische Lebensrealitäten sensibilisieren und Betroffene empowern? Welche Möglichkeiten haben Berater*innen, sich zum Thema Antisemitismus &amp; jüdisches Leben fortzubilden und Unterstützung zu erfahren?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese und weitere Fragen beantwortete der Fachtag „Zwischen Haltung und Handlung“ von SABRA und ADIRA, der am 28. April in der Jüdischen Gemeinde Düsseldorf stattfand. Hier kamen Praktiker*innen aus den verschiedensten Bereichen der Beratung zusammen, um sich zu vernetzen und sich weiterzubilden. Verschiedene Workshops boten die Möglichkeit, das eigene Wissen zu erweitern und in den Austausch zu kommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vor über 80 Personen hielten Julia Blüm, Vorständin der JGD und Ministerin Verena Schäffer die einführenden Grußworte. Julia Blüm begrüßte die Gäste im Namen der Gemeinde. Ministerin Schäffer betonte die Wichtigkeit eines solchen Fachtags, den sie als „Novum“ bezeichnete.</p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-2 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="879" data-id="1769" src="https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2026/05/hp1-1024x879.jpg" alt="Frau mit Brille spricht am Rednerpult ins Mikrofon" class="wp-image-1769"/><figcaption class="wp-element-caption">Ministerin Verena Schäffer</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="1024" data-id="1770" src="https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2026/05/insta2-edited-1024x1024.jpg" alt="Frau im schwarzen Anzug spricht am Rednerpult mit Mikrofon bei einem Workshop." class="wp-image-1770"/><figcaption class="wp-element-caption">Vorständin der JGD Julia Blüm</figcaption></figure>
</figure>



<p class="wp-block-paragraph">Katherina Sevchenka von der Opferberatung Rheinland sprach in ihrer eindrucksvollen Keynote „Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt –Herausforderungen und Handlungsweisen“ über ihren Arbeitsalltag als Beraterin. Mithilfe eines Fallbeispiels nahm sie die Zuhörer*innen mit in die Betroffenenarbeit und zeigte Wege auf, wie man Menschen konkret unterstützen kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Clemens Hötzel von SABRA stellte den Anwesenden die neue Broschüre „Beratung ohne Antisemitismus“ vor, die ADIRA und SABRA in den letzten Monaten gemeinsam entwickelt hatten. Die Broschüre soll Berater*innen nicht nur darüber informieren, wie Antisemitismus funktioniert, sondern ebenso eine Hilfestellung sein. Ziel ist es, antisemitismuskritische Sensibilität als grundlegende Kompetenz in der Beratungsarbeit als Teil Sozialer Arbeit zu stärken.</p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-3 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="683" height="1024" data-id="1773" src="https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2026/05/dsc01781-683x1024.jpg" alt="Vortragssaal mit Publikum, Referentin am Pult und Projektionsleinwand mit Präsentation." class="wp-image-1773" srcset="https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2026/05/dsc01781-683x1024.jpg 683w, https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2026/05/dsc01781-200x300.jpg 200w, https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2026/05/dsc01781-768x1152.jpg 768w, https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2026/05/dsc01781-1024x1536.jpg 1024w, https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2026/05/dsc01781-1365x2048.jpg 1365w, https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2026/05/dsc01781-180x270.jpg 180w, https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2026/05/dsc01781-360x540.jpg 360w, https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2026/05/dsc01781-scaled.jpg 1707w" sizes="auto, (max-width: 683px) 100vw, 683px" /><figcaption class="wp-element-caption">Katherina Savchenka berichtete aus ihrem Arbeitsalltag in der Beratung</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" data-id="1772" src="https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2026/05/dsc01891-1024x683.jpg" alt="Vortragssaal mit Publikum, Referent am Podium und Projektionsleinwand mit der Folie Beratung ohne Antisemitismus." class="wp-image-1772" srcset="https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2026/05/dsc01891-1024x683.jpg 1024w, https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2026/05/dsc01891-300x200.jpg 300w, https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2026/05/dsc01891-768x512.jpg 768w, https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2026/05/dsc01891-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2026/05/dsc01891-2048x1365.jpg 2048w, https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2026/05/dsc01891-180x120.jpg 180w, https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2026/05/dsc01891-360x240.jpg 360w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Clemens Hötzel stellte die neue Broschüre &#8222;Beratung ohne Antisemitismus&#8220; vor</figcaption></figure>
</figure>



<p class="wp-block-paragraph">Der Nachmittag war geprägt von intensiver Workshoparbeit. Die Teilnehmenden konnten hier zwischen drei spannenden Themenfeldern wählen:</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Workshop „Antisemitismus im Kontext Antidiskriminierungsarbeit“ stellten Micha Neumann und Kosima Krejzer die Herausforderungen der Beratungsarbeit vor. Gleichzeitig brachten sie konkrete Fallbeispiele mit, anhand derer die Teilnehmenden selbst aktiv werden konnten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Um jüdisches Selbstverständnis und Netzwerke drehte sich der Workshop „Empowerment und Communityarbeit“ von Jewish Intersectional e.V..&nbsp; Ina Holev und Miriam Yosef ließen die Teilnehmer*innen über den Empowerment -Begriff reflektieren und stellten verschiedene Projekte vor.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Maria Jäger und Sofia Sboui vom Projekt BEQUAS (ADIRA) leiteten den Workshops „Haltung zeigen“ Hier drehte sich alles darum, wie sich Organisationen antisemitismuskritisch aufstellen können. Hierzu entwickelten die Workshopteilnehmenden eine antisemitismuskritische Struktur, um diese im Anschluss auf von ADIRA mitgebrachte Beispiele anwenden zu können.</p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-4 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="683" height="1024" data-id="1775" src="https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2026/05/dsc02089-683x1024.jpg" alt="Frau vor einer Pinnwand mit handschriftlichen Notizen hält Mappe und Stift." class="wp-image-1775" srcset="https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2026/05/dsc02089-683x1024.jpg 683w, https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2026/05/dsc02089-200x300.jpg 200w, https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2026/05/dsc02089-768x1152.jpg 768w, https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2026/05/dsc02089-1024x1536.jpg 1024w, https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2026/05/dsc02089-1365x2048.jpg 1365w, https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2026/05/dsc02089-180x270.jpg 180w, https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2026/05/dsc02089-360x540.jpg 360w, https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2026/05/dsc02089-scaled.jpg 1707w" sizes="auto, (max-width: 683px) 100vw, 683px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" data-id="1779" src="https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2026/05/dsc02104-1024x683.jpg" alt="Drei Personen im Gespräch an einem Tisch in einem hellen Raum mit Stiften und Notizen" class="wp-image-1779" srcset="https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2026/05/dsc02104-1024x683.jpg 1024w, https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2026/05/dsc02104-300x200.jpg 300w, https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2026/05/dsc02104-768x512.jpg 768w, https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2026/05/dsc02104-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2026/05/dsc02104-2048x1365.jpg 2048w, https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2026/05/dsc02104-180x120.jpg 180w, https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2026/05/dsc02104-360x240.jpg 360w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="683" height="1024" data-id="1778" src="https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2026/05/dsc02116-683x1024.jpg" alt="Flipchart mit der Frage „Was ist im Kontext von Empowerment Arbeit für die anderen* zu beachten?“ im Klassenzimmer" class="wp-image-1778" srcset="https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2026/05/dsc02116-683x1024.jpg 683w, https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2026/05/dsc02116-200x300.jpg 200w, https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2026/05/dsc02116-768x1152.jpg 768w, https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2026/05/dsc02116-1024x1536.jpg 1024w, https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2026/05/dsc02116-1365x2048.jpg 1365w, https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2026/05/dsc02116-180x270.jpg 180w, https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2026/05/dsc02116-360x540.jpg 360w, https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2026/05/dsc02116-scaled.jpg 1707w" sizes="auto, (max-width: 683px) 100vw, 683px" /></figure>
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<p class="wp-block-paragraph">Im von Sebastian Salzmann moderierten Abschlussplenum erörterten wir gemeinsam mit den Expert*innen Jannis Stenzel (Demokratiezentrum NRW), Maria Lessik (Beraterin bei ADIRA) und Isabell Teller (Juristin) die Rahmen- und Erfolgsbedingungen für antisemitismussensible Beratung. Wir bedanken uns bei allen Beteiligten, die uns im Vorfeld und bei der Durchführung tatkräftig bei diesem Fachtag unterstützt haben und freuen uns, dass der Tag mit Teilnehmer*innen aus ganz Deutschland ein großer Erfolg war!</p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-5 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" data-id="1783" src="https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2026/05/dsc02015-1024x683.jpg" alt="Publikum in einem Vortragssaal; auf der Leinwand steht Herzlichen Dank für die Aufmerksamkeit." class="wp-image-1783" srcset="https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2026/05/dsc02015-1024x683.jpg 1024w, https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2026/05/dsc02015-300x200.jpg 300w, https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2026/05/dsc02015-768x512.jpg 768w, https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2026/05/dsc02015-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2026/05/dsc02015-2048x1365.jpg 2048w, https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2026/05/dsc02015-180x120.jpg 180w, https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2026/05/dsc02015-360x240.jpg 360w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" data-id="1781" src="https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2026/05/dsc02095-1024x683.jpg" alt="Mann in kariertem Hemd denkt in einer Besprechung nach, umgeben von mehreren Personen am Tisch." class="wp-image-1781" srcset="https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2026/05/dsc02095-1024x683.jpg 1024w, https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2026/05/dsc02095-300x200.jpg 300w, https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2026/05/dsc02095-768x512.jpg 768w, https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2026/05/dsc02095-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2026/05/dsc02095-2048x1365.jpg 2048w, https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2026/05/dsc02095-180x120.jpg 180w, https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2026/05/dsc02095-360x240.jpg 360w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" data-id="1785" src="https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2026/05/dsc02139-1024x683.jpg" alt="Zuhörende Erwachsene sitzen dicht beieinander bei einer Veranstaltung im Saal." class="wp-image-1785" srcset="https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2026/05/dsc02139-1024x683.jpg 1024w, https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2026/05/dsc02139-300x200.jpg 300w, https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2026/05/dsc02139-768x512.jpg 768w, https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2026/05/dsc02139-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2026/05/dsc02139-2048x1365.jpg 2048w, https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2026/05/dsc02139-180x120.jpg 180w, https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2026/05/dsc02139-360x240.jpg 360w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" data-id="1782" src="https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2026/05/dsc02147-1024x683.jpg" alt="Frau mit Mikrofon spricht bei einer Podiumsdiskussion mit zwei weiteren Teilnehmern." class="wp-image-1782" srcset="https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2026/05/dsc02147-1024x683.jpg 1024w, https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2026/05/dsc02147-300x200.jpg 300w, https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2026/05/dsc02147-768x512.jpg 768w, https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2026/05/dsc02147-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2026/05/dsc02147-2048x1365.jpg 2048w, https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2026/05/dsc02147-180x120.jpg 180w, https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2026/05/dsc02147-360x240.jpg 360w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" data-id="1784" src="https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2026/05/dsc02171-1024x683.jpg" alt="Frau mit Brille spricht ins Mikrofon, während ein Mann ihr zuhört, in einer Podiumsdiskussion." class="wp-image-1784" srcset="https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2026/05/dsc02171-1024x683.jpg 1024w, https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2026/05/dsc02171-300x200.jpg 300w, https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2026/05/dsc02171-768x512.jpg 768w, https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2026/05/dsc02171-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2026/05/dsc02171-2048x1365.jpg 2048w, https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2026/05/dsc02171-180x120.jpg 180w, https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2026/05/dsc02171-360x240.jpg 360w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" data-id="1780" src="https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2026/05/fachtag3-1024x683.jpg" alt="Pinnwand mit Haftnotizen zu Ethik, Antisemitismus und Co-Normativität neben einem Bildschirm mit Fallbeispielen." class="wp-image-1780" srcset="https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2026/05/fachtag3-1024x683.jpg 1024w, https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2026/05/fachtag3-300x200.jpg 300w, https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2026/05/fachtag3-768x512.jpg 768w, https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2026/05/fachtag3-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2026/05/fachtag3-2048x1365.jpg 2048w, https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2026/05/fachtag3-180x120.jpg 180w, https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2026/05/fachtag3-360x240.jpg 360w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Code und Vorurteil &#8211; Wie die sozialen Medien die Radikalisierung befeuern: 10. Dezember 2025</title>
		<link>https://www.sabra-jgd.de/aktuelles/code-und-vorurteil-wie-die-sozialen-medien-die-radikalisierung-befeuern/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Navina Verheyen]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Nov 2025 15:09:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
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<p>Fachvortrag von Leo Fischer, Mitherausgeber des Sammelbandes „Code und Vorurteil“ Immer häufiger vollzieht sich politische Radikalisierung nicht mehr auf der Straße oder in verschiedenen Sozialräumen, sondern im digitalen Raum –…</p>
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]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Fachvortrag von Leo Fischer, Mitherausgeber des Sammelbandes „Code und Vorurteil“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Immer häufiger vollzieht sich politische Radikalisierung nicht mehr auf der Straße oder in verschiedenen Sozialräumen, sondern im digitalen Raum – ein Trend, der sich in den letzten zehn Jahren deutlich verstärkt hat. Dabei ist die Rolle moderner Technologien und sogenannter Sozialer Medien heute kaum zu überschätzen, was auch die demokratische Zivilgesellschaft vor immer neue Herausforderungen stellt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In dem Vortrag von Leo Fischer mit anschließender Diskussion möchten wir die Methoden der Beeinflussung im Netz unter besonderer Berücksichtigung der Verbreitung antisemitischer Inhalte beleuchten und die dahinterstehenden Strategien von extremistischen Organisationen aufzeigen. Info: &#x76;&#x6f;&#x6c;&#x6b;&#x65;&#x72;&#x2e;&#x6e;&#x65;&#x75;&#x70;&#x65;&#x72;&#x74;&#x40;&#x72;&#x65;&#x73;&#x70;&#x65;&#x6b;&#x74;&#45;&#117;&#110;&#100;&#45;&#109;&#117;&#116;&#46;&#100;&#101;, Tel. 0152-55823791</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Veranstaltung von Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit Düsseldorf, Innenministerium NRW, Düsseldorfer Beiträge „Respekt und Mut“, SABRA und VHS Düsseldorf.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 10. Dezember um 18:00 Uhr in der Herzkammer der Stadtbibliothek Düsseldorf</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Bildungsurlaub „Kompetent und konsequent gegen Antisemitismus“ 2025</title>
		<link>https://www.sabra-jgd.de/aktuelles/bildungsurlaub-kompetent-und-konsequent-gegen-antisemitismus-2025/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Navina Verheyen]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Sep 2025 10:14:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.sabra-jgd.de/?p=1523</guid>

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<p>Ein Rückblick auf drei intensive Tage voller Austausch, Erkenntnisse und Praxisimpulse Nach dem erfolgreichen Auftakt im vergangenen Jahr fand auch 2025 wieder der dreitägige Bildungsurlaub „Kompetent und konsequent gegen Antisemitismus“…</p>
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<h3 class="wp-block-heading">Ein Rückblick auf drei intensive Tage voller Austausch, Erkenntnisse und Praxisimpulse</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem erfolgreichen Auftakt im vergangenen Jahr fand auch 2025 wieder der dreitägige Bildungsurlaub „Kompetent und konsequent gegen Antisemitismus“ statt. Er wurde von SABRA in Kooperation mit dem DGB Bildungswerk NRW organisiert und stieß bei den Teilnehmenden aus schulischen wie außerschulischen Bildungseinrichtungen auf große Resonanz.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In Deutschland haben alle Beschäftigten Anspruch auf Bildungsurlaub – also auf eine bezahlte Freistellung zur Weiterbildung. Diese Möglichkeit nutzten die Teilnehmenden vom 18. bis 20. August 2025, um sich intensiv mit antisemitismuskritischer Bildungsarbeit auseinanderzusetzen. Initiiert wurde das Format von Dr. Bettina Heilmann (DGB Bildungswerk NRW, Projekt „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“) und Jürko Ufert, Referent für antisemitismuskritische Bildungsarbeit bei SABRA.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Tag 1 – Einstieg und Theatererlebnis</p>



<p class="wp-block-paragraph">Den Auftakt gestaltete SABRA-Referent Jürko Ufert. Im Workshop setzte er sich mit den Erscheinungsformen von Antisemitismus – historisch und aktuell – auseinander. Die Teilnehmenden erprobten Methoden, um antisemitische Stereotype zu erkennen und ihre Wirkmechanismen zu verstehen. Besonders eindrücklich war der anschließende Perspektivwechsel: Aus Sicht der Betroffenen wurde sichtbar, welche gravierenden Folgen Antisemitismus bis heute hat.</p>



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<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" data-id="1525" src="https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2025/09/thumbnail-img-3848-768x1024.jpg" alt="" class="wp-image-1525" srcset="https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2025/09/thumbnail-img-3848-768x1024.jpg 768w, https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2025/09/thumbnail-img-3848-225x300.jpg 225w, https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2025/09/thumbnail-img-3848-1152x1536.jpg 1152w, https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2025/09/thumbnail-img-3848-180x240.jpg 180w, https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2025/09/thumbnail-img-3848-360x480.jpg 360w, https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2025/09/thumbnail-img-3848.jpg 1440w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /></figure>



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<p class="wp-block-paragraph">Am Abend stand ein besonderes Highlight auf dem Programm: Die Inszenierung des Theaterstücks „Weinhebers Koffer“ von Michel Bergmann im neuen Theaterraum der Zentralbibliothek Düsseldorf. Die Biografie des jüdischen Schriftstellers Leonard Weinheber, der Berufsverbot erfuhr und ins Exil gezwungen wurde, verknüpfte Vergangenheit und Gegenwart auf bewegende Weise. Rund 50 Gäste – darunter auch viele externe Besucherinnen und Besucher – waren von der Darstellung der Theatergruppe <em>Rimon Productions</em> tief beeindruckt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Tag 2 – Biografisches Arbeiten und schulische Praxis</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der zweite Tag führte die Teilnehmenden in die Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf. Dort beschäftigten sie sich mit den Schicksalen Düsseldorfer Kinder und Jugendlicher während der NS-Zeit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zurück im Workshop beantwortete Jürko Ufert praxisnah die Frage: <em>„Was tun bei Antisemitismus im schulischen Kontext?“</em> Mit Blick auf den drastischen Anstieg antisemitischer Vorfälle nach dem Terrorangriff der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 machte er deutlich, wie dringend Schulen handeln müssen. Mit vielfältigen Materialien, Fallbeispielen und konkreten Handlungsempfehlungen erhielten die Teilnehmenden wertvolle Werkzeuge für ihre pädagogische Arbeit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein gemeinsames Abendessen im Restaurant „Die Kurve“ mit moderner Tel-Aviv-Küche bot Gelegenheit zum Austausch in entspannter Atmosphäre. Die Gespräche zeigten deutlich: Alle Teilnehmenden sind entschlossen, Antisemitismus in ihren Arbeitsfeldern konsequent entgegenzutreten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Tag 3 – Jüdisches Leben heute</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am dritten Tag stand die Gegenwart im Mittelpunkt. Rachel Schwarzmann, Lehrerin und Mitglied der Jüdischen Gemeinde Düsseldorf, schilderte in einem sehr persönlichen Vortrag, wie Jüdinnen und Juden heute in Deutschland leben – und welche Belastungen sie seit dem Hamas-Terrorangriff vom 7. Oktober 2023 erfahren. Ihre authentischen Erlebnisse machten die Tragweite dieses Ereignisses für viele Teilnehmende erstmals greifbar.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zugleich zeigte sie die Vielfalt jüdischen Lebens auf: Mit Eindrücken aus dem SABRA-Filmprojekt „8&#215;2 Jüdische Perspektiven“, einer humorvollen und kenntnisreichen Synagogenführung von Herrn Malinsky sowie Gesprächen vor Ort in der Jüdischen Gemeinde Düsseldorf wurde ein facettenreiches Bild gezeichnet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Fazit und Ausblick</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Rückmeldungen der Teilnehmenden waren eindeutig: Besonders geschätzt wurden die praxisnahen Materialien, die vielfältigen Methoden und die konkreten Handlungsstrategien für den Berufsalltag. Viele kündigten an, das Gelernte unmittelbar in ihrer Arbeit umzusetzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir danken allen Mitwirkenden herzlich für ihr Engagement und freuen uns, dass das Format fortgeführt wird: Der nächste Bildungsurlaub „Kompetent und konsequent gegen Antisemitismus“ findet vom 25. bis 27. August 2026 statt.</p>
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		<title>Kontinuitäten des Antisemitismus in Düsseldorf</title>
		<link>https://www.sabra-jgd.de/aktuelles/kontinuitaeten-des-antisemitismus-in-duesseldorf/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Navina Verheyen]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Aug 2025 08:29:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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<p>Vortrag von Katja Kuklinski zum Gedenktag des Wehrhahn-Anschlags Düsseldorf, Januar 1959. Kurz nach ihrer Einweihung wird die Neue Düsseldorfer Synagoge mit Hakenkreuzen beschmiert. Düsseldorf, 1972. Im Elternheim der jüdischen Gemeinde,…</p>
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<h2 class="wp-block-heading">Vortrag von Katja Kuklinski zum Gedenktag des Wehrhahn-Anschlags</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Düsseldorf, Januar 1959. Kurz nach ihrer Einweihung wird die Neue Düsseldorfer Synagoge mit Hakenkreuzen beschmiert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Düsseldorf, 1972. Im Elternheim der jüdischen Gemeinde, dem Nelly-Sachs-Haus, geht eine Briefbombe ein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Düsseldorf, 27. Juli 2000. Am S-Bahnhof Wehrhahn werden zehn aus Osteuropa migrierte und größtenteils jüdische Menschen durch einen Sprengstoffanschlag stark verletzt, eine Frau verliert ihr ungeborenes Kind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Düsseldorf, 2. Oktober 2000. Der Eingangsbereich des jüdischen Gemeindezentrums wird durch einen Brandanschlag beschädigt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Düsseldorf, 18. Januar 2024. Ein Schüler wird auf dem Pausenhof von zwei Mitschülern festgehalten und zusammengeschlagen, weil er angeblich einen Onkel in Israel habe.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Antisemitismus in Düsseldorf hat Kontinuität. Weder begann, noch endete der Antisemitismus hier mit der Schoa, noch begann und endete er mit dem Wehrhahn-Anschlag. Auch nach 1945 setzte er sich in den Köpfen der Täter*innen und an den Körpern der Betroffenen fort. Diese wenigen Schlaglichter zeigen die Allgegenwärtigkeit antisemitischer Bedrohung eindrücklich. Dabei zeigen grade die Entwicklungen der letzten Jahre besonders, dass Antisemitismus umso mehr ein Problem der gesamten Gesellschaft darstellt und eben nicht nur ein Merkmal politischer Randgruppen ist. Für Betroffene bedeutet das eine kontinuierliche, latente Bedrohung, die den Alltag prägt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die meisten jüdischen Menschen kennen die Daten vieler antisemitischer Anschläge in Deutschland, insbesondere in ihren Heimatstädten. Doch die wenigsten nichtjüdischen Düsseldorfer*innen wissen, was am 27. Juli 2000 in ihrer Stadt passiert ist. Der Wehrhahn-Anschlag hatte einen extrem rechten, antisemitischen und antislawischen Hintergrund. Auch wenn die Tat juristisch nicht abschließend aufgeklärt werden konnte, besteht an der Motivation kein ernsthafter Zweifel. Der Anschlag steht in einem Kontext rechtsextremer Gewalt in Düsseldorf, die immer wieder auch jüdische Personen oder Institutionen zum Ziel hat.</p>



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<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="600" height="600" data-id="1499" src="https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2025/08/wehrhahn1a.jpg" alt="" class="wp-image-1499" srcset="https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2025/08/wehrhahn1a.jpg 600w, https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2025/08/wehrhahn1a-300x300.jpg 300w, https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2025/08/wehrhahn1a-150x150.jpg 150w, https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2025/08/wehrhahn1a-180x180.jpg 180w, https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2025/08/wehrhahn1a-360x360.jpg 360w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /><figcaption class="wp-element-caption">Die Unterführung des S-Bahnhofs Wehrhahn an der Ackerstraße</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="600" height="600" data-id="1500" src="https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2025/08/wehrhahn2a.jpg" alt="" class="wp-image-1500" srcset="https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2025/08/wehrhahn2a.jpg 600w, https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2025/08/wehrhahn2a-300x300.jpg 300w, https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2025/08/wehrhahn2a-150x150.jpg 150w, https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2025/08/wehrhahn2a-180x180.jpg 180w, https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2025/08/wehrhahn2a-360x360.jpg 360w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /><figcaption class="wp-element-caption">Die Gedenktafel wurde erst 2020 installiert</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="600" height="600" data-id="1501" src="https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2025/08/wehrhahn3.jpg" alt="" class="wp-image-1501" srcset="https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2025/08/wehrhahn3.jpg 600w, https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2025/08/wehrhahn3-300x300.jpg 300w, https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2025/08/wehrhahn3-150x150.jpg 150w, https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2025/08/wehrhahn3-180x180.jpg 180w, https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2025/08/wehrhahn3-360x360.jpg 360w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /><figcaption class="wp-element-caption">Blick vom S-Bahnhof Wehrhahn Richtung Ackerstraße</figcaption></figure>
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<p class="wp-block-paragraph">Rechtsextreme Aufkleber, Schmierereien an Bahnhöfen und körperliche Angriffe bilden dabei nur die sichtbaren Ausläufer eines menschenverachtenden Weltbildes, das auf Ausgrenzung, Einschüchterung und Vernichtung zielt. Die Täter*innen sind dabei Teil einer großen Szene, die sich online wie offline über rechtsextreme Musik, Veranstaltungen oder andere Foren vernetzt. Dieses heterogene Milieu ist auch in Düsseldorf deutlich präsent. So verwundert es nicht, dass hier zu der Zeit der Corona-Pandemie ein verschwörungsideologisches Milieu mit einem ausgeprägten Hang zu antisemitischen Erzählungen entstand. Als Beispiel kann der QAnon-Mythos genannt werden, der eine modernisierte Variante der mittelalterlichen Ritualmordlegende darstellt und den Holocaust relativiert. Entsprechende Inhalte wurden durch Aufkleber im Düsseldorfer Stadtbild verbreitet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das zeigt auch: Antisemitismus beschränkt sich keineswegs auf das extrem rechte Spektrum. Antisemitismus wandelt seine Form und passt sich an. Wie ein amorphes Puzzlestück fügt es sich in die unterschiedlichsten politischen, religiösen und weltanschaulichen Ressentiments in alle Teile der Gesellschaft ein. War etwa der israelbezogene Antisemitismus im gesellschaftlichen Diskurs lange Zeit in indirekten Andeutungen oder Codes getarnt, so ist er seit dem 7. Oktober 2023 wieder salonfähiger geworden. Für die jüdische Community kommt der immer offener geäußerte Hass keineswegs überraschend. Nur wenige Monate nach dem Wehrhahn-Anschlag im Juli 2000 wurde ein Brandanschlag auf die jüdische Gemeinde in Düsseldorf verübt – im Oktober des gleichen Jahres. Die Täter wollten sich für angebliches Unrecht im Gazastreifen rächen. Kommt uns das nicht bekannt vor?</p>



<p class="wp-block-paragraph">In den 25 Jahren seitdem hat sich für die jüdische Community wenig verändert, was den von Antisemitismus geprägten Alltag angeht. In sozialen Netzwerken, auf Demonstrationen und in universitären Räumen sehen sich Jüdinnen und Juden immer mehr mit offenem Hass konfrontiert. Jüdische Studierende hatten spätestens seit dem Juli 2024 Angst, ihre Kurse an der Heinrich-Heine-Universität zu besuchen &#8211; in mehrere Hörsäle wurde unter anderem „Happy Holocaust“ an die Tafeln geschmiert. Vor allem für junge jüdischen Menschen zeigt sich immer wieder ein zentrales Gefühl: Wir sind allein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ganz ähnlich beschreiben die Überlebenden des Wehrhahn-Anschlages, wie sie sich nach den Geschehnissen behandelt fühlten: alleingelassen. Der Anschlag ist kein Einzelfall – er ist ein Brennglas, durch das sich die gesellschaftliche Ignoranz für Antisemitismus, rechte Gewalt und vor allem für die Perspektiven der Betroffenen erkennen lässt. Dass die Tat bis heute juristisch nicht aufgeklärt wurde, ist ein Ausdruck institutionellen Versagens. Dass viele Menschen in Düsseldorf diesen Anschlag kaum kennen, ist ein Ausdruck gesellschaftlichen Wegsehens. Und dass sich ähnliche Vorfälle auch in den Jahren danach fortgesetzt haben, ist ein deutliches Signal: Antisemitismus ist ein strukturelles Problem, das eine fortwährende Kontinuität besitzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das zeigt sich nicht nur in der Wiederkehr der Taten, sondern auch in der Wiederholung des Schweigens, der Relativierung, des Alleinelassens der Betroffenen. Von Alten Schlachthof über den Wehrhahn-Anschlag bis hin zu antisemitischen Vorfällen in der Schule oder der Universität dieses Jahr – es spannt sich ein roter Faden, die nicht abreißt. Weil er zu oft ignoriert, ausgeblendet oder nur punktuell thematisiert wird. Für die Betroffenen ist Antisemitismus kein historisches Phänomen und keine abstrakte Debatte, sondern eine konkrete Erfahrung von Bedrohung und Ausgrenzung – vor 25 Jahren wie heute.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Vierteljahrhundert nach dem Wehrhahn-Anschlag ist jüdisches Leben unsichtbarer und unsicherer denn je. Die Kontinuität antisemitischer Gewalt ist Realität. Ob es dabei bleibt oder nicht – dafür sind wir alle heute verantwortlich.</p>
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		<title>Wissen. Erkennen. Handeln.</title>
		<link>https://www.sabra-jgd.de/aktuelles/wissen-erkennen-handeln-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Navina Verheyen]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 May 2025 14:03:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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<p>Fachtag zu antisemitismuskritischer Jugendarbeit Wie kann man Antisemitismus in der Jugendarbeit entgegentreten und junge Menschen dazu empowern, sich dagegen einzusetzen? Unter dem Motto Wissen. Erkennen. Handeln fand unser sechster Fachtag…</p>
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<h2 class="wp-block-heading">Fachtag zu antisemitismuskritischer Jugendarbeit</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wie kann man Antisemitismus in der Jugendarbeit entgegentreten und junge Menschen dazu empowern, sich dagegen einzusetzen? Unter dem Motto <em>Wissen. Erkennen. Handeln</em> fand unser sechster Fachtag  in der Jüdischen Gemeinde Düsseldorf statt.  Ziel war es, Praktiker*innen aus verschiedenen Bereichen der Jugendarbeit zu versammeln und ihnen die Möglichkeit zur Vernetzung geben. Gleichzeitig boten diverse Workshops Werkzeuge für die Arbeit mit Jugendlichen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Verwaltungsdirektor Bert Römgens und Ministerin Josefine Paul begrüßten die anwesenden Praktiker*innen und betonten die Relevanz der Jugendarbeit in NRW.</p>



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<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" data-id="1412" src="https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2025/05/dsc00876-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-1412" srcset="https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2025/05/dsc00876-1024x683.jpg 1024w, https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2025/05/dsc00876-300x200.jpg 300w, https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2025/05/dsc00876-768x512.jpg 768w, https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2025/05/dsc00876-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2025/05/dsc00876-2048x1365.jpg 2048w, https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2025/05/dsc00876-180x120.jpg 180w, https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2025/05/dsc00876-360x240.jpg 360w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Bert Römgens</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" data-id="1413" src="https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2025/05/dsc00935-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-1413" srcset="https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2025/05/dsc00935-1024x683.jpg 1024w, https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2025/05/dsc00935-300x200.jpg 300w, https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2025/05/dsc00935-768x512.jpg 768w, https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2025/05/dsc00935-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2025/05/dsc00935-2048x1365.jpg 2048w, https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2025/05/dsc00935-180x120.jpg 180w, https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2025/05/dsc00935-360x240.jpg 360w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Ministerin Josefine Paul</figcaption></figure>
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<p class="wp-block-paragraph">Mit der einleitenden Keynote „Antisemitische Einstellungen unter Jugendlichen“ zeigte Prof. Dr. Heiko Beyer auf, dass Antisemitismus auch unter jungen Menschen stark verbreitet ist. Insbesondere der israelbezogene Antisemitismus ist unter den 16-18-Jährigen vertreten. Gerade Verschwörungstheorien wirken als Eingangstor für antisemitische Einstellungen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Theresa Lehmann, Mitarbeiterin bei der Amadeu Antonio Stiftung, erklärte den Anwesenden welche Formen Antisemitismus auf TikTok annehmen kann. Da gerade junge Menschen die Plattform nutzen, ist besonders hier die Prävention gefragt. Wie diese eingesetzt werden kann, wurde im Vortrag deutlich. Auch stellte Theresa Lehmann das neue Projekt „shift &amp; tell“ vor, das mit einer Kurzvideoreihe über Antisemitismus aufklären will.</p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-9 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" data-id="1416" src="https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2025/05/dsc01014-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-1416" srcset="https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2025/05/dsc01014-1024x683.jpg 1024w, https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2025/05/dsc01014-300x200.jpg 300w, https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2025/05/dsc01014-768x512.jpg 768w, https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2025/05/dsc01014-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2025/05/dsc01014-2048x1365.jpg 2048w, https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2025/05/dsc01014-180x120.jpg 180w, https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2025/05/dsc01014-360x240.jpg 360w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Prof. Dr. Heiko Beyer</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" data-id="1415" src="https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2025/05/dsc01064-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-1415" srcset="https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2025/05/dsc01064-1024x683.jpg 1024w, https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2025/05/dsc01064-300x200.jpg 300w, https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2025/05/dsc01064-768x512.jpg 768w, https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2025/05/dsc01064-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2025/05/dsc01064-2048x1365.jpg 2048w, https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2025/05/dsc01064-180x120.jpg 180w, https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2025/05/dsc01064-360x240.jpg 360w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Der Vortrag von Theresa Lehmann wurde live aus Berlin übertragen </figcaption></figure>
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<p class="wp-block-paragraph">Am Nachmittag hieß es schließlich für die Teilnehmer*innen selbst aktiv zu werden. In der Workshopphase gab es die Wahl zwischen vier spannenden Themenfeldern:</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Workshop „Escape Room und kreative Bildungsansätze“ stellte Rina Rosenberg (SABRA) den Teilnehmer*innen nicht nur das Konzept des Escape Rooms vor. Außerdem konnten alle den frischgebackenen zweiten Escape Room besichtigen und die Atmosphäre an Bord kennenlernen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Simon Rumlich (Con.Act) erarbeitete mit den Teilnehmenden seines Workshops die Frage: Antisemitismus oder Israelkritik? Anhand von ausgewählten Bildern erarbeiteten die Teilnehmer*innen die Erscheinungsformen von israelbezogenem Antisemitismus und diskutierten Handlungsmöglichkeiten gegen dieses Phänomen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gleichzeitig stellte Saskia Lanser vom Projekt Plan P (AJS) rechtliche Konsequenzen in der Jugendarbeit vor. Die Teilnehmenden hatten hier insbesondere die Möglichkeit, die Grundlagen des Kinder- und Jugendschutzes zu vertiefen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch im Workshop der Fachstelle Türkischer Rechtsextremismus konnten viele Fragen geklärt werden. Hier wurde nicht nur die neu gegründete Fachstelle vorgestellt, sondern auch die verschiedenen Darstellungsformen des türkischen Rechtsextremismus wie zum Beispiel Symbole und Organisationsformen.</p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-10 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" data-id="1418" src="https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2025/05/dsc01193-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-1418" srcset="https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2025/05/dsc01193-1024x683.jpg 1024w, https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2025/05/dsc01193-300x200.jpg 300w, https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2025/05/dsc01193-768x512.jpg 768w, https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2025/05/dsc01193-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2025/05/dsc01193-2048x1365.jpg 2048w, https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2025/05/dsc01193-180x120.jpg 180w, https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2025/05/dsc01193-360x240.jpg 360w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="819" height="1024" data-id="1417" src="https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2025/05/dsc01209-1-819x1024.jpg" alt="" class="wp-image-1417" srcset="https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2025/05/dsc01209-1-819x1024.jpg 819w, https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2025/05/dsc01209-1-240x300.jpg 240w, https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2025/05/dsc01209-1-768x960.jpg 768w, https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2025/05/dsc01209-1-1229x1536.jpg 1229w, https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2025/05/dsc01209-1-1638x2048.jpg 1638w, https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2025/05/dsc01209-1-180x225.jpg 180w, https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2025/05/dsc01209-1-360x450.jpg 360w, https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2025/05/dsc01209-1-scaled.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 819px) 100vw, 819px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" data-id="1419" src="https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2025/05/dsc01217-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-1419" srcset="https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2025/05/dsc01217-1024x683.jpg 1024w, https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2025/05/dsc01217-300x200.jpg 300w, https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2025/05/dsc01217-768x512.jpg 768w, https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2025/05/dsc01217-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2025/05/dsc01217-2048x1365.jpg 2048w, https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2025/05/dsc01217-180x120.jpg 180w, https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2025/05/dsc01217-360x240.jpg 360w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
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<p class="wp-block-paragraph">Im abschließenden Podiumsgespräch erörterten wir gemeinsam mit den Expert*innen Saskia Lanser (AJS), Ilana Gluz (Makkabi Deutschland) und Sebastian Werner (Kölnische Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit) die Herausforderungen und Potentiale der antisemitismuskritischen Jugendarbeit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir bedanken uns bei allen Beteiligten, die unser Team tatkräftig bei der Vorbereitung und Durchführung des Fachtags unterstützt haben! Mit über 80 Teilnehmenden aus ganz NRW war der Tag für alle Beteiligten ein großer Erfolg.</p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-11 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" data-id="1423" src="https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2025/05/dsc00751-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-1423" srcset="https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2025/05/dsc00751-1024x683.jpg 1024w, https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2025/05/dsc00751-300x200.jpg 300w, https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2025/05/dsc00751-768x512.jpg 768w, https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2025/05/dsc00751-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2025/05/dsc00751-2048x1365.jpg 2048w, https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2025/05/dsc00751-180x120.jpg 180w, https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2025/05/dsc00751-360x240.jpg 360w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="861" height="1024" data-id="1422" src="https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2025/05/dsc00775-861x1024.jpg" alt="" class="wp-image-1422" srcset="https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2025/05/dsc00775-861x1024.jpg 861w, https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2025/05/dsc00775-252x300.jpg 252w, https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2025/05/dsc00775-768x913.jpg 768w, https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2025/05/dsc00775-1291x1536.jpg 1291w, https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2025/05/dsc00775-1722x2048.jpg 1722w, https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2025/05/dsc00775-180x214.jpg 180w, https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2025/05/dsc00775-360x428.jpg 360w" sizes="auto, (max-width: 861px) 100vw, 861px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" data-id="1428" src="https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2025/05/dsc01166-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-1428" srcset="https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2025/05/dsc01166-1024x683.jpg 1024w, https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2025/05/dsc01166-300x200.jpg 300w, https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2025/05/dsc01166-768x512.jpg 768w, https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2025/05/dsc01166-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2025/05/dsc01166-2048x1365.jpg 2048w, https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2025/05/dsc01166-180x120.jpg 180w, https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2025/05/dsc01166-360x240.jpg 360w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" data-id="1424" src="https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2025/05/dsc01177-1-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-1424" srcset="https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2025/05/dsc01177-1-1024x683.jpg 1024w, https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2025/05/dsc01177-1-300x200.jpg 300w, https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2025/05/dsc01177-1-768x512.jpg 768w, https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2025/05/dsc01177-1-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2025/05/dsc01177-1-2048x1365.jpg 2048w, https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2025/05/dsc01177-1-180x120.jpg 180w, https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2025/05/dsc01177-1-360x240.jpg 360w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" data-id="1427" src="https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2025/05/dsc01233-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-1427" srcset="https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2025/05/dsc01233-1024x683.jpg 1024w, https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2025/05/dsc01233-300x200.jpg 300w, https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2025/05/dsc01233-768x512.jpg 768w, https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2025/05/dsc01233-1536x1024.jpg 1536w, https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2025/05/dsc01233-2048x1365.jpg 2048w, https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2025/05/dsc01233-180x120.jpg 180w, https://www.sabra-jgd.de/wp-content/uploads/2025/05/dsc01233-360x240.jpg 360w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



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		<item>
		<title>Unser Escape Room sucht Verstärkung!</title>
		<link>https://www.sabra-jgd.de/aktuelles/unser-escape-room-sucht-verstaerkung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Navina Verheyen]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 May 2025 13:33:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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		<title>&#8222;Blinde Kuh mit dem Tod&#8220; &#8211; Eine Kooperation mit dem Jungen Schauspielhaus</title>
		<link>https://www.sabra-jgd.de/aktuelles/blinde-kuh-mit-dem-tod-eine-kooperation-mit-dem-jungen-schauspielhaus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Navina Verheyen]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Apr 2025 15:31:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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<p>„Ein Wechselbad der Gefühle!“ So Herbert Rubinstein über die Verarbeitung seiner eigenen Kindheit im Theaterstück „Blinde Kuh mit dem Tod“. Am 6. April feierte das Stück im Düsseldorfer Schauspielhaus vor…</p>
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<p class="wp-block-paragraph">„Ein Wechselbad der Gefühle!“ So Herbert Rubinstein über die Verarbeitung seiner eigenen Kindheit im Theaterstück „Blinde Kuh mit dem Tod“. Am 6. April feierte das Stück im Düsseldorfer Schauspielhaus vor vollem Haus Premiere. Entstanden aus einer Graphic Novel von Anna Yamchuk, Mykola Kuschnir, Natalya Herasym und Anna Tarnowezka handelt es von der Kindheit während der Shoa. Genauer gesagt von vier Kindheiten in der heutigen Ukraine. Es ist ein Stück über Verfolgung und Verrat, aber auch über Hoffnung und Hilfe. SABRA hatte die Gelegenheit, die Entwicklung des Stückes zu begleiten und zu unterstützen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Arbeit mit dem Stück begann für uns im August letzten Jahres: Dramaturg Stefan Fischer-Fels fragte bei SABRA an, ob wir uns vorstellen könnten, „Blinde Kuh mit dem Tod“ antisemitismuskritisch durch Lektorat und Workshops zu begleiten. Begeistert nahmen wir uns dieser neuen und auch für uns ungewöhnlichen Aufgabe an!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was bedeutete das nun konkret für unsere Arbeit? Der erste gemeinsame Schritt war ein von SABRA durchgeführter Workshop. Hier erarbeiteten wir mit Mitarbeitenden des Jungen Schauspiels die Bedeutung von Antisemitismus und gaben einen Einblick in Jüdisches Leben heute.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Anschluss ging es an die inhaltliche Gestaltung: Bei verschiedenen Lektoratstreffen unterstützten wir Stefan Fischer-Fels und Theaterpädagogin Lena Hilberger im Hinblick auf die inhaltliche Gestaltung des Drehbuchs. Hier konnten wir gemeinsam sicherstellen, dass die Darstellung jüdischen Lebens authentisch umgesetzt wird. Außerdem entwickelten wir zusammen ein Konzept für Workshops mit Schulgruppen.</p>



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<p class="wp-block-paragraph">Kurz vor der Premiere wurde es nochmals spannend: Unsere gemeinsamen Workshops mit Lehrkräften und Schüler*innen waren geplant und gebucht. Wie würden die Schüler*innen auf den ersten Einblick in das Stück reagieren? Mit vielfältigen pädagogischen Methoden erarbeiteten wir in den Gruppen die Funktion von Antisemitismus und seine Rolle sowohl im Stück als auch in der heutigen Gesellschaft. Die motivierten Workshopteilnehmer*innen arbeiteten engagiert mit und diskutierten angeregt über das Stück und dessen Bedeutung für ihre eigene Lebensrealität.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Schließlich war es Anfang April so weit: Die Premiere von „Blinde Kuh mit dem Tod“ war ein voller Erfolg: Standing Ovations nicht nur für die Schauspielenden und alle am Stück Beteiligten, sondern auch für die aus Chernowitz eingeflogenen Autorinnen und Herbert Rubinstein, ohne dessen große Unterstützung dieses Stück nicht so hätte entstehen können.</p>



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<p class="wp-block-paragraph">Dies ist nicht das Ende, sondern, wie Stefan Fischer-Fels betont, erst der Anfang der Reise für „Blinde Kuh mit dem Tod“: Wir freuen uns sehr auf die kommenden Nachbesprechungen des Stücks mit Schulklassen sowie Lehrkräften und sind gespannt, welche Eindrücke die Besucher*innen aus dem Stück in ihr eigenes Leben mitnehmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vielen Dank an das Junge Schauspielhaus und besonders an Stefan Fischer-Fels und Lena Hilberger, dass wir ein Teil dieses Stücks sein dürfen!</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Foto Blogbeitrag: David Baltzer</p>



<p class="wp-block-paragraph">Fotos Premiere: Melanie Zanin</p>



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