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Projektlaunch des mobilen Escape Rooms „Fixing the Boat – Finding Identity“

Aktualisiert: 29. März


Düsseldorf, 23. März 2023 – 1. Nissan 5783


Die Jüdische Gemeinde Düsseldorf und SABRA (Servicestelle für Antidiskriminierungsarbeit, Beratung bei Rassismus und Antisemitismus) stellten ihren Escape Room „Fixing The Boat – Finding Identity“ in der Düsseldorfer Zentralbibliothek (im KAP 1) vor. Der Escape Room ist ein von SABRA konzipiertes Bildungsprojekt, das in verschiedenen Räumen aufgebaut werden kann. Er zeichnet sich durch einen erlebnis- und kulturpädagogischen Ansatz aus und bringt den Teilnehmenden in einem innovativen Rahmen spielerisch jüdische Kultur und Identitäten näher. Ziel des Spiels ist es, innerhalb von einer Stunde ein rätselhaftes Boot zu reparieren, bevor es im Sturm untergeht.


Vor der Eröffnung fand das erste Spiel statt mit Dr. Stephan Keller, Oberbürgermeister der Stadt Düsseldorf, Barbara Both, Referatsleiterin im MKJFGFI, Meike Maaß, Gruppenleiterin im MSB, Bert Römgens, Verwaltungsdirektor der Jüdischen Gemeinde Düsseldorf sowie Delia Schwamborn, Mitarbeiterin im Büro der Antisemitismusbeauftragten des Landes NRW. In ca. einer Stunde Spielzeit lösten sie mit viel Spaß und Eifer alle Rätsel.


„Düsseldorf lebt Vielfalt und wir sind froh, dass die Jüdische Gemeinde ein so sichtbarer und aktiver Teil unserer Stadtgesellschaft ist. Mit dem Escape Room für die Bildungsarbeit beweist sie wieder einmal ihre Kreativität in der Methodenentwicklung und Vermittlung von demokratischen Werten“, so Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller. „Ich bin sicher, der Escape Room wird noch vielen Spielerinnen und Spielern Spaß machen und einen völlig neuen Zugang zu jüdischem Leben verschaffen.“

Bert Römgens: „Wir freuen uns über den neuen Lernzugang von ‚Fixing the Boat‘, weil die Fragen, die sich im Laufe des Spiels gestellt werden, alle Menschen betreffen. Die Spielerinnen und Spieler sind eingeladen, nicht nur etwas über Jüdinnen und Juden zu lernen, sondern sich auch mit der Geschichte der eigenen Familie zu befassen und zu reflektieren.“

Und so betont auch Rina Rosenberg, Projektverantwortliche: „Der Escape Room richtet sich ausdrücklich sowohl an nichtjüdische als auch an jüdische Menschen, und an alle möglichen Gruppenzusammensetzungen. An ‚Bord‘ sind Spielende unabhängig jeden Wissensstands willkommen: Entscheidend sind Kommunikationsfreude und die Bereitschaft für Teamwork.“

Der mobile Escape Room wird nach der Spielzeit in der Zentralbibliothek vom 24. bis 29. März durch verschiedene Einrichtungen wie Schulen, Bibliotheken, religiöse Gemeinden oder Vereine ausgeliehen werden können.

Pressekontakt: Marina Friemelt 0211 / 46 912 617 m.friemelt@jgdus.de

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