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Fortbildungsmodul VI "Schuldabwehr und Hass auf Juden" am 08.11.2022


„Die Deutschen werden den Juden Auschwitz nie verzeihen.“ Der Antisemitismus ist in Deutschland nach 1945 nicht verschwunden, sondern hat sich gewandelt. Die oft auch schmerzhafte Auseinandersetzung mit den eigenen Verstrickungen in der Familie wurde und wird bis heute zumeist abgewehrt und stattdessen ein Bedürfnis nach einem Schlussstrich geäußert. Dabei werden Jüdinnen und Juden oft allein durch ihre Anwesenheit als unangenehme Erinnerung an den Nationalsozialismus wahrgenommen. Die aus der Shoah resultierende Verantwortung wird als eine aufgezwungene „Kollektivschuld“ imaginiert und abgelehnt. Was hinter diesem Mechanismus der „Schuldabwehr“ steht und wie Pädagog*innen dieser spezifischen Form des Antisemitismus begegnen können, erfahren Sie in dem letzten Modul unserer Fortbildungsreihe.

Es sind noch Plätze frei! Eine Anmeldung ist möglich unter diesem Link.

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